„Basel meets Africa“ 2019

Einnehmende Stimmen, Trommel-Battles und Models: „Basel meets Africa“ brachte zwei Kulturen zusammen und liess sie verschmelzen. Und das alles für den guten Zweck. 

Die Menge feiert. Auf der Bühne steht Claudia Masika, eine junge kenianische Sängerin in einem wallenden, gelben Kleid. Ihre Stimme erfüllt den Rhypark. Sie reisst das Publikum, das gerade gegessen hat, aus den Stühlen. Die Menschen – egal was ihr Hintergrund ist – lachen und tanzen zusammen. Der Charity-Event „Basel meets Africa“, organisiert von „Give a Chance“ und „Shya Lou” hatte das Ziel, zwei Kulturen zusammenzubringen und zu einer neuen verschmelzen zu lassen. Es scheint geglückt zu sein. 

Nicht nur wegen des gemeinsamen Feierns des Publikums, auch die Künstler leisteten ihren Betrag. Sei es durch die Wechsel von Schweizer Künstlern zu afrikanischen, durch gemeinsame Auftritte wie das Trommel-Battle der Guggenmusik Schlangenfänger mit der Womeba Afro Akrobatik oder als beim Auftritt der Acapella Band Invivas, afrikanische Models die Bühne als Catwalk nutzten. 

„Unterschiede zwischen Kulturen wertschätzen“

„Der Abend war ein voller Erfolg“, sagt „Give a Chance“-Präsident Yannick Zionel Hohn. Er sei dankbar dafür. „Er zeigte, dass man Unterschiede zwischen Kulturen wertschätzen und die Gemeinsamkeiten fördern muss.“ Durch die Eintrittsgelder und die Spenden am Abend sind mehrere tausend Franken zusammengekommen. Geld, das vollständig in die Projekte von „Give a Chance“ und „Shya Lou“ fliesst. 

„Mich beeindruckte die Begeisterung des Publikums am meisten. Wenn der alte Schweizer aufsteht und feiert, bedeutetet das schon was“, sagt Dr. Eman Kücük, „Give a Chance“-Vorstandsmitglied. Moderator des Abends Axel Kahn, Bruder der deutschen Torwart-Legende Oliver Kahn, war von den Models begeistert. Er sagt: „Die Models waren grandios, eine super Performance!“ Aber alle Künstler seien super stark gewesen. „Man muss nur an den Auftritt von Claudia Masika denken.“ 

Ausverkaufter Abend 

Und nicht nur sie waren begeistert. Auch Ex-Fussballstar Timothée Atouba, Urs Endress oder Rüdiger Böhm, die alle im bunt durchmischten Publikum sassen, hatten ein Lächeln im Gesicht. An den runden Tischen sassen Anwälte und Ärzte neben Managern und Verwandten der Künstler. Der Präsident von „Give a Chance“, Yannick Zionel Hohn, sass mit seiner Familie an einem Tisch. Für 180 Plätze hatte der Rhypark Platz, 180 Gäste kamen. „Es wird schwer so einen Abend zu wiederholen“, sagt Kücük. Doch er sei sicher, dass Give a Chance es wieder schaffe.